Wir Menschen sind stark auf künstliche Beleuchtung angewiesen, um uns nachts zurechtzufinden, unsere Sicherheit zu erhöhen und unsere Produktivität zu steigern. Die von uns verwendeten Lichtquellen – LEDs, Glühlampen, Natriumdampflampen und andere – haben jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf die nachtaktive Tierwelt. Vögel, Insekten, Säugetiere und sogar Meereslebewesen sind zum Überleben auf natürliche Dunkelheit angewiesen, und künstliches Licht kann ihr Verhalten, ihre Migration und ihre Fortpflanzung stören.
Wir bei Klarus sind davon überzeugt, dass wir Beleuchtungslösungen anbieten, die menschliche Bedürfnisse mit ökologischer Verantwortung in Einklang bringen. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie mehr über:
- Wie sich unterschiedliche Lichtquellen auf die Tierwelt auswirken
- Welche Arten sind am stärksten von künstlicher Beleuchtung betroffen?
- So wählen Sie tierfreundliche Beleuchtung für Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen
- Die besten umweltbewussten Beleuchtungsprodukte zur Minimierung von Schäden
Am Ende werden Sie verstehen, wie Sie fundierte Entscheidungen hinsichtlich der Beleuchtung treffen, die die Artenvielfalt schützen und gleichzeitig Ihren Beleuchtungsbedarf decken.
1. Die Bedeutung natürlicher Dunkelheit für Wildtiere
Millionen von Jahren lang entwickelte sich das Leben auf der Erde im natürlichen Rhythmus von Tageslicht und Dunkelheit. Nachtaktive Tiere sind auf die Dunkelheit angewiesen für:
- Navigation (z. B. nutzen Meeresschildkröten das Mondlicht, um das Meer zu finden)
- Jagen und Nahrungssuche (z. B. nutzen Fledermäuse Echoortung, die durch grelles Licht gestört wird)
- Fortpflanzung (z. B. nutzen Glühwürmchen Biolumineszenz, um Partner anzulocken)
- Zirkadiane Rhythmen (z. B. ist die Melatoninproduktion bei Säugetieren lichtempfindlich)
Künstliche Beleuchtung stört diese natürlichen Prozesse und führt zu:
- Erhöhte Prädation (Tiere, die dem Licht ausgesetzt sind, sind leichtere Ziele)
- Lebensraumfragmentierung (helle Bereiche werden unbewohnbar)
- Populationsrückgang (z. B. ist die Insektenzahl in einigen Gebieten um 75 % zurückgegangen)

2. Wie künstliches Licht nächtliche Ökosysteme stört
Die Lichtverschmutzung nimmt jährlich um zwei Prozent zu. In manchen Regionen sind die Nächte zehnmal heller als unter natürlichen Bedingungen. Zu den Hauptproblemen zählen:
Himmelsglühen
Die Streuung des städtischen Lichts in der Atmosphäre erzeugt eine ständige „Dämmerung“, die die Tiere verwirrt.
Blendung
Zu helles Licht blendet nachtaktive Tiere und erschwert die Navigation.
Leichter Hausfriedensbruch
Ungeschütztes Licht dringt in natürliche Lebensräume ein und stört die Tierwelt.
Verändertes Verhalten
Einige Arten meiden beleuchtete Bereiche, während andere (wie Motten) tödlich angezogen werden.
3. Lichtquellen im Vergleich: Welche sind am schädlichsten?
Nicht alle Lichtquellen wirken sich gleichermaßen auf die Tierwelt aus. Hier ein Vergleich der gängigen Lichtquellen:
Glühlampen
Strahlt Breitbandlicht aus (einschließlich UV und Infrarot)
Auswirkungen: Hohe Anziehungskraft auf Insekten, mäßige Störung für Vögel
Leuchtstofflampen
Strahlt blaureiches Licht aus (stört die Melatoninproduktion)
Auswirkungen: Sehr attraktiv für Insekten, schädlich für Amphibien
Natriumdampf-Hochdrucklampen (HPS)
Gelb-oranges Licht, weniger attraktiv für Insekten
Auswirkungen: Für manche Wildtiere besser als LEDs, aber energieineffizient
LED-Leuchten
Kann auf wärmere Farben abgestimmt werden

4. Wildtiere am stärksten von Lichtverschmutzung betroffen
Vögel: Störungen beim Vogelzug und Nisten
Jährlich sterben Millionen von Vögeln durch Kollisionen mit beleuchteten Gebäuden.
Lösung: Verwenden Sie nach unten gerichtete, bewegungsaktivierte Beleuchtung.
Insekten: Die „Insektenapokalypse“
Lichtfallen dezimieren Bestäuber wie Motten und stören so Ökosysteme.
Lösung: Verwenden Sie insektenfreundliches warmes Licht .
Meeresschildkröten: Desorientierung der Jungtiere
Babyschildkröten folgen dem Mondlicht zum Meer – künstliches Licht führt sie ins Landesinnere.
Lösung: Verwenden Sie schildkrötensichere rote oder warme Strandbeleuchtung.
Fledermäuse: Verändertes Nahrungssuchverhalten
Einige Fledermäuse meiden beleuchtete Bereiche, wodurch sich die Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme verringern.
Lösung: Verwenden Sie schwaches, warmes Licht in der Nähe von Fledermaushabitaten.
5. So reduzieren Sie die Lichtverschmutzung und schützen die Tierwelt
✅ Verwenden Sie LEDs mit warmen Farben
Weniger störend als kaltweißes oder blaustichiges Licht.
✅ Installieren Sie Bewegungssensoren und Timer
Reduziert unnötige Beleuchtung.
✅ Schirmen Sie die Lichter ab, um sie nach unten zu richten
Verhindert Lichteinfall in natürliche Lebensräume.

6. Farbtemperatur: Rotes, weißes und grünes Licht
Nicht alle Lichtfarben wirken sich gleichermaßen auf die Tierwelt aus.
Rotlicht
- Am wenigsten störend für die meisten nachtaktiven Tiere
- Bewahrt Ihre Nachtsicht
- Ideal für diskrete Beobachtung oder Fotografie
Weißes Licht
- Bietet beste Sicht für Menschen
- Äußerst störend für Tiere
- Am besten in kurzen Stößen oder mit Dimmfunktionen verwenden
Grünes Licht
- Wird häufig bei der Jagd und in taktischen Szenarien verwendet
- Weniger Stress für Tiere als Weiß
- Bietet hohen Kontrast in dichter Vegetation
- Durch die Wahl der richtigen Lichtfarbe können Sie die Auswirkungen auf die Tierwelt reduzieren und gleichzeitig Ihre nächtlichen Abenteuer genießen.
7. Taschenlampen vs. Stirnlampen: Verhaltensunterschiede bei Wildtieren
Taschenlampen in der Hand bieten eine Richtungssteuerung, sodass Sie leichter vermeiden können, direkt auf Tiere zu leuchten.
Stirnlampen hingegen folgen Ihrer Blickrichtung und eignen sich hervorragend für die freihändige Nutzung. Allerdings besteht ein höheres Risiko, dass sie versehentlich in das Gesicht eines Tieres leuchten.
Klarus HC3 Stirnlampen sind wiederaufladbare Stirnlampen mit Bewegungssensor, die über eine Winkeleinstellung und mehrere Lichtmodi verfügen, sodass Sie die volle Kontrolle über Richtung und Intensität haben.

8. Lichtintensität und -dauer
Wie lange und wie hell Sie Ihr Licht leuchten lassen, kann dramatische Auswirkungen haben.
Hochintensive Strahlen:
- Kann Tageslicht imitieren
- Kann Gefahren für Tiere signalisieren
- Führen oft zu sofortigem Rückzugsverhalten
Schwaches oder diffuses Licht:
- Besser für die Ambientebeleuchtung auf Campingplätzen
- Weniger wahrscheinlich, dass es bei Wildtieren Stress auslöst
Wählen Sie immer die niedrigste effektive Helligkeitseinstellung und vermeiden Sie es, Tiere direkt mit Licht anzustrahlen. Klarus-Leuchten bieten einstellbare Lumen, sodass Sie die Helligkeit für jedes Szenario anpassen können.
9. Wählen Sie umweltbewusste Beleuchtung für Ihre Outdoor-Abenteuer
Nachhaltigkeit beginnt bei Ihrer Ausrüstung. Beim Kauf von Beleuchtungsprodukten:
- Suchen Sie nach wiederaufladbaren Batterien
- Wählen Sie Geräte mit IPX-Schutzklasse für eine längere Lebensdauer
- Bevorzugen Sie Modelle mit mehreren Beleuchtungsmodi
- Verwenden Sie Diffusoren , um das Licht weicher zu machen
- Kaufen Sie bei Marken ein, die die Ethik im Outdoor-Bereich respektieren – wie Klarus
10. Klarus Solutions: Ausrüstung, die die Natur respektiert
Klarus-Produkte sind für die Erkundung der realen Welt konzipiert. Egal, ob Sie in abgelegenen Wäldern campen oder Wildtiere in Ihrem Garten beobachten, Klarus hat das passende Werkzeug:
- Klarus CL3 Campingleuchten : Hohe Leistung, zoombar, mehrere Helligkeitsmodi
- Klarus K5 wasserdichte Powerbank : Hält Ihre Lampen aufgeladen, ohne die Umwelt zu schädigen
- Klarus-Stirnlampen : Leicht und verstellbar, mit Rotlicht-Optionen
Licht ist ein mächtiges Werkzeug. Es kann uns leiten, schützen und uns die Wunder der Nacht offenbaren. Es kann aber auch empfindliche Ökosysteme stören und das Verhalten von Tieren verändern.
Indem wir uns für tierfreundliche Beleuchtungslösungen entscheiden und uns über deren Auswirkungen informieren, können wir die Natur besser schützen. Klarus hat sich der Bereitstellung tierfreundlicher Beleuchtungslösungen verschrieben, die die Artenvielfalt schützen, ohne dabei Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Lassen Sie uns gemeinsam Abenteuer mit Bedacht erleben.